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Hörsaalzentrum RWTH Aachen

Realisierungswettbewerb / Bewerbungsverfahren

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Projektdaten:

Planungsbeginn: Mai 2009

Fertigstellung: Juni 2009

Auftraggeberin: Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW
Planung: RATAPLAN - Architektur ZT GmbH
Gemeinsam mit: Armin Draxl, Alex Dworschak, Vera Kumer, Adela Setinova, Markus Steinmair
Nettonutzfläche: ca. 25.375 m2

Projektbeschreibung:

Hörsaal- und Seminargebäude mit 12 Hörsälen, 18 Seminarräumen und Büroflächen für den regulären Hochschulbetrieb, Tagungen und Kongresse.
Die Zielsetzung war eine spannende, signifikante Architektur für das Hörsaalzentrum zu finden, gleichzeitig aber auch die Einbindung in das städtebauliche Umfeld zu ermöglichen.

Baukörper / Städtebau :
Das Gebäude legt sich wie ein Band entlang der Grundstücksgrenzen. Kontinuierlich ansteigend setzt sich die Bewegung des Baukörpers diagonal über die Mitte des Bauplatzes fort und erreicht die maximale Höhe im Bereich Turmstrasse / Wüllnerstrasse. Der Baukörper überlagert sich hier mit der Blockrandbebauung und kragt weit über den Vorplatz und Eingangsbereich aus. Eingang und Zugang zum Areal werden markiert und das Gebäude, das eigentlich nicht an der Turmstraße liegt, ist somit klar und signifikant im Stadtraum erlebbar. Der Gebäudekomplex ist als ein einheitliches Bauwerk ablesbar.

Erschließung / Funktion :
Vom Vorplatz führt der Weg über den diagonalen Durchgang zur hofseitigen Freifläche als Verteiler zu den Hörsälen, Seminarräumen und Dozentenbüros. Die Haupterschließung der beiden größten Hörsäle erfolgt vom zentralen Foyer als umschließende Fläche mit Kommunikationsnischen und Begegnungsflächen für studentisches Arbeiten.
Die Skybox, als zweites Foyer auf „höchster Ebene“, kann für tägliche Aus- und Überblicke genutzt werden, aber auch als Cateringbereich bei Kongressen oder als Ort für kleine exklusive Veranstaltungen dienen.

PDF Projektblatt: 1