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AKM

Umbau / Generalsanierung / Fassadenmustersanierung

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Projektdaten:

Planungsbeginn: Juli 2013

Fertigstellung: September 2017

1030 Wien, Ungargasse 11, fertiggestellt 09/2015
1030 Wien, Baumannstr. 10, Baubeginn 09/2015, Fertigstellung 2016
1030 Wien, Baumannstr. 8, Fertigstellung 2017
Auftraggeberin: AKM (Staatlich genehmigte Gesellschaft der Autoren, Komponisten und Musikverleger)
Planung: RATAPLAN - Architektur ZT GmbH
Gemeinsam mit: Vinzenz Dreher, Ileana Ion, Christoph Lindner, Gunda Maurer, Harald Ofner, Markus Steinmair
Statik: Raunicher und Partner
ÖBA: RATAPLAN – Architektur ZT GmbH
Nettonutzfläche: 5.500 m2

Projektbeschreibung:

Projektbeschreibung:
Die drei benachbarten Bürohäuser stammen aus unterschiedlichen Errichtungszeiten: 1823, 1903 und 1968.
Der Baubestand wird einer Totalsanierung unterzogen, wobei in einzelnen Bereichen im Sinne einer neuen Nutzung substanzielle Umbauten erfolgen. Durch die verschiedenen Baukonstruktionen aus Biedermeier, Gründerzeit und Nachkriegszeit, ergeben sich eine Vielzahl von bauphysikalischen und konstruktiven Herausforderungen, auf die mit unterschiedlichsten Lösungen reagiert wird. Hinzugefügte Bauteile sind immer als diese erkennbar. Dies ermöglicht eine ausgewogene Koexistenz von Alt und Neu, die miteinander nicht konkurrieren, sondern sich gegenseitig bestätigen. Die drei Objekte werden, bei gleichzeitiger Nutzung großer Gebäudeteile, nacheinander und in Etappen umgebaut.
Baumannstraße 10
Das bauphysikalisch und statisch in einem sehr schlechten Zustand befindliche Nachkriegs-Bürogebäude wird in seinem Wert, mit Mitteln aus der Förderung für Mustersanierungen, auf ein energetisch höchst anspruchsvolles Gebäude angehoben. Dabei kommen Photovoltaik, LED-Beleuchtung, Wärmerückgewinnung und Energieverbrauchs-Monitoring zum Einsatz und selbstverständlich wird die bestehende Gebäudehülle samt Beschattungsanlage optimiert. Mittels der Materialität und Farbgestaltung der Fassade wird ein Weg beschritten, der die formalen Gestaltungsideen aus der Errichtungszeit aufnimmt, zeitgenössisch interpretiert und den höchsten Kriterien der Nachhaltigkeit entspricht.
Baumannstraße 8
Das bislang als Bürohaus genutzte Gründerzeithaus, wird wieder seiner ursprünglichen Nutzung als Miet-Wohnhaus zurückgeführt, allerdings mit zeitgerechter Haustechnik und Ausstattung. Den Wohnungen werden Freiflächen in Form von Balkonen und Terrassen hinzugefügt.
Ungargasse 11
An den Biedermeierhof wird behutsam herangegangen. Die qualitätsvollen Raumstrukturen bleiben erhalten und Aufzüge werden implantiert, wo sie im Sinne der Barrierefreiheit notwendig sind. Das Dachgeschoss wird innerhalb des bestehenden Umrisses ausgebaut und die Haustechnik auf den letzten Stand der Technik gebracht.


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