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AKM

Umbau / Generalsanierung / Fassadenmustersanierung

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Projektdaten:

Planungsbeginn: September 2012

Fertigstellung: September 2018

Planungsbeginn AKM: September 2012
Fertigstellung: Ungargasse 11 03/2016
Fertigstellung: Baumannstraße 10 03/2017
Fertigstellung: Baumannstraße 8 Herbst 2018
Auftraggeberin: AKM - Staatlich genehmigte Gesellschaft der Autoren, Komponisten und Musikverleger
Planung: RATAPLAN - Architektur ZT GmbH
Gemeinsam mit: Vinzenz Dreher, Ileana Ion, Christoph Lindner, Gunda Maurer, Harald Ofner, Markus Steinmair, Katharina Wörgötter
Statik: Raunicher und Partner
ÖBA: RATAPLAN – Architektur ZT GmbH
Nettonutzfläche: 5.500 m2

Nominierung Baumannstraße 10, ETHOUSE- Award 2018

Projektbeschreibung:

Projektbeschreibung:
Die drei Bürogebäude der AKM werden in drei unterschiedliche Bestandshäuser aus verschiedenen Bauzeiten eingebaut. Alle drei Bausubstanzen werden total saniert, wobei im Sinne einer neuen Nutzung in einzelnen Bereichen substanzielle Umbauten erfolgen.
Die verschiedenen Baukonstruktionen der drei Gebäude aus Biedermeier, Gründerzeit und Nachkriegszeit erfordern jeweils einen anderen Umgang mit der Substanz. Sie bergen eine Vielzahl von bauphysikalischen und konstruktiven Herausforderungen, die in jedem Einzelfall
ganz spezifisch gelöst werden.

Baumannstraße 10:
Das bauphysikalisch und statisch in einem sehr schlechten Zustand befundene Nachkriegs-Bürogebäude wurde in seinem Wert, mit Mitteln aus der Förderung für Mustersanierungen,
auf ein energetisch höchst anspruchsvolles Gebäude angehoben.
Dabei kommen Photovoltaik, LED-Beleuchtung, Wärmerückgewinnung und Energieverbrauchs-Monitoring zum Einsatz und selbstverständlich wird die bestehende Gebäudehülle samt Beschattungsanlage optimiert. Mittels der Materialität und Farbgestaltung der Fassade wird ein Weg beschritten, der die formalen Gestaltungsideen aus der Errichtungszeit aufnimmt, zeitgenössisch interpretiert und den höchsten Kriterien
der Nachhaltigkeit entspricht.

Ungargasse 11:
Die qualitätsvollen Raumstrukturen des Biedermeierhofes in der Ungargasse blieben erhalten. Farbschichten aus früheren Zeiten wurden freigelegt und bereichern nun die Atmosphäre des Raumes um Spuren der Geschichte. Wo die Barrierefreiheit es erfordert, wurden Aufzüge eingefügt. Das Dachgeschoss ist innerhalb des bestehenden Umrisses ausgebaut und die Haustechnik auf den letzten Stand der Technik gebracht.

Baumannstraße 8:
Im letzten und noch nicht fertig gestellten Bauabschnitt wird das bislang als Bürohaus genutzte Gründerzeithaus wieder seiner ursprünglichen Nutzung als Miet-Wohnhaus mit zeitgerechter Haustechnik und Ausstattung zurückgeführt.
Den Wohnungen werden Freiflächen in Form von Balkonen und Terrassen hinzugefügt.

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