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VS und NMS Bürgerspitalwiese

Offener Realisierungswettbewerb

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Projektdaten:

Planungsbeginn: Juli 2016

Fertigstellung: Oktober 2017

Ausloberin: MA 19
Teilnehmerin: RATAPLAN - Architektur ZT GmbH
Gemeinsam mit: Yoko Halbwidl, Erwin Zeisel

Projektbeschreibung:

Projektbeschreibung
Auf dem Grundstück der Bürgerspitalwiese sind eine ganztägig geführte Volksschule mit 17 Klassen und eine ganztägig geführte neue Mittelschule mit 16 Klassen geplant. Bestehend aus 8 Clustern, einem Kreativbereich mit Mehrzwecksaal, Bibliothek und Medienraum soll das Bildungsgebäude auch einen Sportbereich mit zwei Turnsälen, einem Gymnastiksaal, einen Küchenbereich und Bereiche für die Verwaltung beinhalten.

Städtebau
Das Entwurfskonzept sieht aufgrund der topographischen Situation und der Beengtheit des Bauplatzes die maximale Vernetzung von Bauwerk und Garten vor. Die große Dachterrasse, die Terrassen und der Innenhof bringen den Garten ins Haus und bieten einen fließenden Übergang von Innen nach Außen: Der Garten durchdringt die Schule, wie ein „Grashüpfer“ springt die Wiese aufs Dach.

Raumkonzept
Die Gebäudeorganisation ist klar und übersichtlich. Das ‚Herz‘ der Schule, die Aula, verbindet alle Geschosse der Schule und bringt Licht und Luft vom Innenhof im 1. OG und der Dachverglasung ins Zentrum des Hauses. Die Innere Erschließung der Schule erfolgt über die große Freitreppe der Aula bis ins 1. OG bzw. über die beiden, natürlich belichteten Stiegenhäuser. Die mannigfaltigen Vernetzungen aller Ebenen laden zu Kommunikation, zum Austausch und zu Entdeckungen ein.

Cluster
Im 1.OG bilden 4 Cluster der VS eine flexible, teppichartige Struktur rund um den Innenhof und das Atrium. Alle Cluster sind auf kurzem Wege mit den Freiflächen vernetzt und nahezu ident, so dass eine Durchmischung mit beiden Schulformen durchaus möglich und erwünscht ist. Im 2. OG sind die Sonderunterrichtsräume mittig zwischen den Clustern angeordnet und schirmen die Bildungsräume akustisch zu den Freiflächen auf der großen Dachterrasse ab. Jeweils zwei Bildungsräume eines Clusters können mittels eines Schiebewandsystems für Mehrfachnutzungen verbunden werden.

Freiflächen
Innen- und Außenraum werden stark miteinander verknüpft: So bildet der zentrale Eingangsbereich mit Vordach den Übergang vom autofrei gestalteten Vorplatz in die Aula, welche wiederum barrierefrei mit dem Garten verbunden ist. Die Begrünung der Süd-Ostfassade verbessert das Mikroklima und lässt erahnen, was sich am und hinter dem Gebäude fortsetzt. Die offene Wiese im Garten dient nicht nur als Bewegungs-und Lernfläche, sondern lädt auch zum Ruhen und Entspannen ein. Mit einem Steg und einer Stützmauer wird der unter Naturschutz stehende Biotop für die SchülerInnen nutzbar gemacht. Während der Innenhof im 1. OG einen geschützten Bereich für die kleineren Volksschulkinder darstellt, bietet die große Dachterrasse mit zwei Hartplätzen und einer schattenspendenden Pergola als Umrahmung Gelegenheit für sportliche Aktivitäten jeder Art.

PDF Projektblatt: 1