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Hauptfeuerwache Leopoldstadt

Neubau, Wettbewerb

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Projektdaten:

Planungsbeginn: April 2014

Fertigstellung: Mai 2014

Auftraggeberin: MA 68 Feuerwehr und Katastrophenschutz
Planung: RATAPLAN – Architektur ZT GmbH
Gemeinsam mit: Gunda Maurer, Markus Steinmair
Nettonutzfläche: 4.920 m2

Projektbeschreibung:

Städtebauliche Lösung
Der alte Baumbestand stellt eine große Qualität dar, entlang der Vorgartenstraße und entlang der Kafkastraße werden alle Bäume erhalten. Um die Tankstelle kann der Baumbestand über die Grundgrenze hinweg gemeinsam mit den Nachbarbäumen als grüner Innenhof wirksam werden.
Die städtebauliche Kante zum Elderschplatz und die Umlenkung der Ausstellungsstraße sind die Hauptmotive für die Konzentration der Bebauung an Vorgartenstraße/ Kafkastraße.
Die Unterbrechung der geschlossenen Blockrandbebauung entlang der Engerthstraße und ev. auch zum nördl. Nachbargrundstück, führt die bestehende ÖFFNUNG DES GRÜNRAUMES zum Straßenraum fort.

Baukünstlerische Lösung
Wie im städtischen Umfeld, durchdringt der Aussen(grün)raum auch das Gebäudeinnere, in Form eines Atriums und eines grünen Innenhofes. Durchblicke zum Geschehen einer Übung im Hof oder zu den Einsatzfahrzeugen sind über die Fahrzeughalle möglich.
Übungsturm, Fahrzeughalle, Erschließung, Mannschaftsschlafbereich und Verwaltung sind als Baukörper ablesbar.
Die transluzente Hülle (steuerbarer Sonnenschutz) umschließt wie eine Haut die inneren Organe.

Funktionelle Lösung
Die Infrastruktur (Erschließung, Haustechnik) und Nutzungen mit geringeren Lichtanforderungen (Sanitärbereiche, Wartezonen, Nebenräume finden in der Mittelzone Platz.
Großflächige Nutzungen werden über dem Stützenraster der Fahrzeughalle angeordnet.
Der zentrale Erschließungskern dient ausschließlich Einsätzen. Über den 2. Fluchtweg an der Grundgrenze wird die Verwaltung und der Besucherbereich erschlossen. Wunschgemäß bleiben durch einen hohen kompakten Baukörper maximal zusammenhängende FREIFLÄCHEN erhalten.

Wirtschaftlichkeit
Die Bauphasen können durch diesen Bebauungsvorschlag einfach und bei laufendem Betrieb umgesetzt werden. Optionale Erweiterungsbauten können ohne Umbaumaßnahmen (inkl. Übungsturm) als Zubauten entlang der Engerthstraße und an der nördl. Grundgrenze am noch unbebauten Grundstück erfolgen.
Weniger langlebige Bauteile, wie z.B. haustechnische Komponenten, bleiben durch eine klare Trennung von Bauteilen mit nur minimalen Eingriffen in die übrigen Nutzungen leichter servicebar, adaptierbar, austauschbar,. Mit Tageslicht durchflutete Atrien reduzieren den Kunstlichtbedarf im Erschließungsbereich und ermöglichen in den heißen Sommermonaten eine nächtliche Querlüftung.

PDF Projektblatt: 1