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Kaserngasse 3

Wohnbau / Neubau

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Projektdaten:

Planungsbeginn: April 2002

Fertigstellung: Januar 2006

Auftraggeberin: Kallco Bauträger GmbH
Planung:RATAPLAN - Architektur ZT GmbH
Gemeinsam mit: Otto Arnold, Julian Kerschbaumer, Harald Ofner, Martha Wolzt
Statik: Büro Bollinger Grohmann Schneider
ÖBA: Construct
Nettonutzfläche: 2.757 m2

Projektbeschreibung:

Wohnhausanlage mit sieben Zweifamilienhäusern und einem Dreifamilienhaus.
Die Siedlung liegt in der Nähe des Maurer Hauptplatzes. Das Grundstück der Bauklasse 1 wurde optimal ausgenutzt und in offener Bauweise bebaut. Die gesamte Anlage ist autofrei, eine Tiefgarage mit 45 Stellplätzen befindet sich unter der Anlage.

Städtebau:
Als städtebauliche Struktur wurde ein Angertypus entwickelt, bei dem sich beide Häuserzeilen entlang einer „Spielstraße“ erstrecken. Der neue Anger bildet eine kommunikative und verbindende Zone, während die den einzelnen Häusern zugehörigen Eigengärten einen hohen Grad an Intimität vermitteln.
Die Bebauung besteht entlang des Angers aus zwei verschiedenen Baukörpern mit drei unterschiedlichen Wohnungstypen. Die dreigeschossigen und zweigeschossigen Baukörper sind jeweils versetzt zueinander angeordnet – dadurch entsteht der städtebauliche Rhythmus der Anlage, und trotz hoher Bebauungsdichte können die Wohnungen optimal belichtet werden.
Der dreigeschossige Haustyp ist gegliedert in einen weiß verputzten Basiskörper und einen versetzten, zum Anger hin auskragenden und mit Holz (Prodema) verkleideten Kubus. Die fünf holzverkleideten Kuben geben der Wohnhausanlage den unverwechselbaren Charakter. Trotz der Gliederung der einzelnen Baukörper entsteht eine ruhige, gelassene Gesamtwirkung der Anlage.

Wohnungen:
In den sieben Doppelhäuser befinden sich je zwei Maisonette-Wohnungen mit Garten- bzw. Terrassenzugang. Die Wohnräume sind durch großzügige Verglasungen jeweils den Freiräumen zugeordnet. Jede Wohnung hat zumindest drei Schlafräume und zwei Bäder. Die zweigeschossigen Häuser sind als Reihenhaustyp konzipiert, in den dreigeschossigen Baukörpern befindet sich im weiß verputzten Basisbauteil eine Maisonette mit Gartenbezug und „Master Bedroom“ im 1.OG. Im holzverkleideten Kubus im 1. und 2. OG ist eine Maisonette-Wohnung. mit großzügigen Terrassen und eigenem Stiegenaufgang und Aufzug situiert. Dadurch ist eine barrierefreie Erreichbarkeit der Wohnungen von der Tiefgarage gegeben. Die ehemalige Tennishalle wurde in ein Dreifamilien-Wohnhaus umgebaut. Einige Wohnungen verfügen zusätzlich über ca. 80m2 große, nutzungsoffene Wohnkeller, die natürlich belichtet sind und die Möglichkeit für einen Nassbereich haben.

Energieeffizienz / Ökologie:
Alle Wohnungen sind in Ziegelbauweise errichtet und erfüllen die Anforderungen für Niedrigenergiehäuser. Als Heizanlage dient eine zentrale, im Keller befindliche Pelletsheizung. Die Wohnungen werden über ein Wandheizungssystem beheizt. Das Wegfallen von Heizkörpern bedeutet eine optimale Möblierungsmöglichkeit in allen Räumen.

PDF Projektblatt: 1