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LTEINS St. Pölten

Wettbewerb 2. PLATZ

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Projektdaten:

Planungsbeginn: November 2011

Fertigstellung: November 2011

Auftraggeber: Linzertor Liegenschaftsverwaltungs GmBH
Planung: RATAPLAN - Architektur ZT GmbH
Gemeinsam mit: Theresia Kaufmann, Markus Steinmair
Nettonutzfläche 2.997 m²

Projektbeschreibung:

Die Gebäudehöhe des LTEINS nimmt mit 11m die Traufhöhe der bestehenden Bebauung an der Josefstraße auf. Die zwei Baukörper werden durch ein transparentes Rankgerüst überlagert und zusammengefasst welches die Höhe des BIG-Gebäudes und der Neubebauung Linzer Straße mit 14,5 m Bauhöhe aufnimmt und die Gebäudehöhen der Stadtkante auf die niedrigere Bauhöhe in der Josefstraße überleitet. Die Dreiteilung der Baumasse korrespondiert in seiner Maßstäblichkeit mit der gegenüber-liegenden Villenbebauung. Damit entsteht ein kleinteiliger, dem Bestand entsprechender Straßenraum. Die dominante Wirkung eines ungegliederten, horizontalen Riegels wird vermieden. Die begrünte Gebäudehülle, ein Rankgerüst, fasst die differenzierten Baukörper zusammen, und bildet eine grüne Fassade (Grünkulisse) Richtung Julius Raab Promenade im Norden und B2 im Süden.

Fassaden:
Die Mehrschichtigkeit und Tiefe der Fassaden verleihen dem Bauwerk Plastizität –als zeitgemäße Interpretation der barocken Fassaden der Innenstadt- und erfüllen wichtige funktionale Anforderungen. Die grüne Gebäudehülle ist Teil der Corporate Identity des LTEINS und bietet darüber hinaus die Schutzfunktion als Pflanzenfilter zwischen den stark frequentierten Verkehrsbereichen und den öffenbaren Fenstern der Büro- flächen. Die auskragenden Baukörper der Büroebenen beschatten die Auslagen der Geschäftsflächen. Sie erhalten Fassaden aus goldeloxierten Aluminiumpaneelen und Glas.

Grünraumkonzept:
Ein mehrgeschoßiges Bürogebäude mit Tiefgarage ist ein Stück urbane Stadt, das durchaus Natur zur positiven Beeinflussung des Mikroklimas integrieren kann. Fassaden- und Dachbegrünung werden zur Gebäudehülle. Sie senken die Oberflächen- und Lufttemperaturen. Der Dachgarten mit bepflanzten Erdhügeln dient der Regeneration der hier arbeitenden Menschen. Er ergänzt die unversiegelten und nicht unterbauten Flächen, die mit Bäumen bepflanzt werden. Die äußerste Gebäudehülle besteht aus einfachen Stahlkonstruktion mit einer Bespannung aus Edelstahlgeflecht als Kletterhilfe für Pflanzen. Vom intensiv begrünten Dach, vom Dachgarten und von Pflanztrögen im Zwischenraum zur Fassade wird diese Struktur vollständig von Kletterpflanzen bewachsen und dient der Beschattung des Dachgartens und des Dachgeschoßes und als Pflanzenfilter zur Bundesstraße.

Büro:
Die freitragende Treppe vom Vorplatz lädt KundInnen zum zentralen Eingang im 1.OG. Über die anschließende Terrasse als halböffentlicher Bereich können auch Kleinbüros erschlossen werden. Ein gemeinsames Foyer für alle Büromieter, wahlweise mit Empfang, kann hier untergebracht werden. Der Aufzug wird barrierefrei im Erdgeschoss auf kurzem Wege erreichbar sein. Die baulichen Voraussetzungen für die individuelle Grundrißgestaltung und für flexible Bürogrößen werden durch das Tragsystem (Stützen), den raum, Garderobe, Archiv, Bibliothek, Server). Gemeinsam temporär nutzbare Besprechungs- und Präsentationsräume im 1. und im 2.OG, ergänzen die Mietflächen und heben die Bedeutung der Kommunikation und Vernetzung im Bürogebäude. Synergien und Networking werden auch durch die gemeinsamen Flächen im Dachgeschoß drinnen und draußen unterstützt: Freizeitflair im Dachgarten und urbanes Flair im Erdgeschoss. Das Café im Erdgeschoss ist öffentlich zugänglich und vernetzt das Haus mit der Stadt.

PDF Projektblatt: 1