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Plösslgasse

Wettbewerb / Expertenverfahren 2. PLATZ

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Projektdaten:

Planungsbeginn: September 2008

Fertigstellung: Oktober 2008

Auftraggeberin: Raiffeisen Evolution
Planung : RATAPLAN - Architektur ZT GmbH
Gemeinsam mit: Adela Setinova
Nettonutzfläche: ca. 5.100 m2

Projektbeschreibung:

Der Wohnbau, mit 44 Wohnungen, liegt in der Plößlgasse im 4. Wiener Gemeindebezirk direkt angrenzend an eine zentrumsnahe Parkanlage. Im Expertenverfahren für Raiffeisen Evolution, wurden allgemeine Bereiche , welche ein zeitgemäßes städtisches Leben begünstigen, wie Wellness, Arbeits- und Kommunikationszonen, integriert.
Die Wohnungen sind in Richtung Eigengärten und benachbarte Parks ausgerichtet, was eine südliche bzw. westliche Orientierung und einen weiten, offenen Blick in diese beiden Richtungen ermöglicht.
Entlang der Gartenseite / Südseite prägen die durchgehenden Loggien den niederen Baukörper der Bauklasse 1. Im hohen Eckbaukörper sind die Loggien eingeschnitten. Die straßenseitige Nordfassade ist eher geschlossen gehalten und nur mit einzelnen Fenstern durchbrochen.

Baukörper / Städtebau :
Die niedrigere Bebauung wird mit dem hohen Eckbaukörper verknüpft indem ein flächiges Band mit Lochfenstern in die Höhe knickt und sich über dem Einschnitt im 3.Obergeschoss/Dachgeschoss zurückfaltet. Die Abschrägung des Baukörpers über dem Einschnitt im 3.Obergeschoss vermindert optisch die Gebäudehöhe und gliedert den hohen Eckbaukörper an der Plößlgasse.
Gartenseitig ist der niedrigere Baukörper gedreht um und die gegenseitige Einsicht zu vermindert.

Erschließung
Zwei natürlich belichtete Stiegenhäuser erschließen die insgesamt 44 Wohnungen. Die Stiege im niedrigeren Bauteil verhindert, dass Nordwohnungen mit einem Mittelgang abgetrennt werden müssen und ermöglicht das Durchstecken der Wohnungen nach Süden. Der Hauptzugang ist an der Argentinierstraße angeordnet.

Wohnungen und Freiflächen
Alle Wohnungen sind eingeschossig und zweiseitig orientiert. Durch Schwenkung von Trennwänden öffnen sich diese Wohnungen an der Westseite von der Dunkelzone fächerartig zum Licht.
Die durchgesteckten Wohnungen im Erdgeschoss bekommen hofseitige Eigengärten, ab dem 1.Obergeschoss Terrassen und Loggien mit Grünblick.
An der Westseite bietet ein vorgehängter, individuell öffenbarer Sonnenschutzlayer Schutz vor Einblick und Sonneneinstrahlung.
Die Dachwohnungen bekommen großzügige Dachterrassen mit Pergolen.

PDF Projektblatt: 1