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Rundturnhallen, Substanzsanierung

Offener Realisierungswettbewerb

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Projektdaten:

Planungsbeginn: März 2018

Fertigstellung: Mai 2018

Ausloberin: MA 51, vertreten durch die WIP Wiener Infrastruktur Projekt GmbH
Teilnehmer: RATAPLAN - Architektur ZT GmbH
KünstlerInnen: Peter Sandbichler, Esther Stocker
Gemeinsam mit: Stefan Münster, Erwin Zeisel

Projektbeschreibung:

Die Ausloberin beabsichtigt eine umfassende Substanzsanierung an den 5 seit den 1970er Jahren bestehenden Rundturnhallen. Am Beispiel der Sporthalle des 22. Wiener Gemeindebezirks in der Steigenteschgasse soll ein Planungskonzept für die Revitalisierung aller Hallen gefunden werden.

Projektbeschreibung
Die Sanierung der Rundturnhallen bot eine einmalige Gelegenheit, die interessanten Gebäude in das Bewusstsein der Bevölkerung zu rücken: „Art meets Sport’s“ sollte eine Brücke zwischen Kunst und Sport schlagen. Der Grundgedanke für eine Kooperation mit renommierten KünstlerInnen lag in der vielfältigen Art und Weise, in der Kunst und Sport miteinander verflochten sind.

Idee / Konzept
Sowohl in der Kunst als auch im Sport stehen Präsenz und Wirkung nach außen im Vordergrund. Architektur und Kunst wird als Mittel zur Selbstdarstellung verwendet. Die Fassade dient als wesentliches Merkmal für die visuelle und kommunikative Funktion; die Innenschicht fungiert als Abdichtung. So ist die Außenhaut und das Spiel zwischen Außenschicht und Innenschicht ein wesentliches Thema des Entwurfes.

Fassadengestaltung
Einfache Pfosten-Riegelkonstruktionen aus Stahl sollen Teile der bestehenden Segmentfelder aus Glas ersetzen und nach außen versetzt werden. Durch den Einsatz von Streckmetall-Schiebeelementen ergibt sich ein Schutz vor sommerlicher Überhitzung und es entsteht zusätzlich mehr Raum im Inneren. Eine andere Version der Fassadengestaltung interpretiert die Rundhalle skulptural: Aluminiumelemente bekleiden teilweise geschlossen bzw. perforiert die Screen-Fassade und ermöglichen einen spielerischen Umgang mit den Fassadenebenen. Das Konzept ermöglicht die weiteren Hallen durch künstlerisches Schaffen als signifikante Gebäude zu generieren: Sie können „eingepackt“ werden - das Betonskelett wird im Inneren spürbar, oder das außenliegende Betonskelett wird als Thema der Gestaltung herangezogen.

PDF Projektblatt: 1