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Angewandte Wien, Schwanzertrakt

Geladener Wettbewerb 4. RANG

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Projektdaten:

Planungsbeginn: Januar 2015

Fertigstellung: Januar 2015

Auftraggeberin: BIG – Bundesimmobillienges.m.b.H.
Planung: RATAPLAN – Architektur ZT GmbH
Gemeinsam mit: Jasmine Blaschek, Gunda Maurer, Harald Ofner, Markus Steinmair, Katharina Wörgötter
Nettonutzfläche: 10.094m2

Projektbeschreibung:

Die klare und radikale Ordnungsstruktur des Gebäudes, die den Zeitgeist der 1960-er Jahre widerspiegelt, leistet eine geniale Grundlage für eine offene Lern- und Arbeitsstruktur in loftartigen großzügigen Raumzusammenhängen.
Alle überflüssigen Schichten und Raumteilungen werden entfernt und alle brachliegenden Qualitäten des Gebäudes wieder frei gelegt, wie zum Beispiel die Rippenuntersicht der Schullerdecken. Die vorhandenen, aber auch die neuen Elemente unterstützen in ihrer Struktur die industrielle Materialität einer agilen Werkstattathmosphäre, zur künstlerischen Auseinandersetzung gesellschaftsrelevanter Inhalte.

Zugänge und Außenwirkung
Behutsam werden im äußeren Erscheinungsbild, Ergänzungen vorgenommen: zum Einen um das zweite Stiegenhaus auf Erdgeschossniveau an den Haupteingang anzubinden, und zum Anderen um eine weitere Verbindung zum Fersteltrakt herzustellen.
Ein zum Oskar-Kokoschka-Platz gewandtes Faltelement, eine Wandscheibe mit Schiebeelementen und Flugdach, markiert den Eingang, strukturiert den Vorplatz und findet eine Fortsetzung im Flugdach über dem neuen hofseitigen Eingang im ehemaligen Bildhauertrakt.
Um den barrierefreien Zutritt vom Oskar-Kokoschka-Platz in alle Geschosse zu gewährleisten, wird das Fußbodenniveau im Vorbereich der Aufzüge im Stiegenhaus 1 auf das Niveau der Eingangshalle abgesenkt.

Orientierung innerhalb der Geschosse und Institute
Die Flächen für Seminar-, Besprechungs- und freie Arbeitsräume liegen direkt am Stiegenhaus 1. Die großzügigen offenen Studioflächen befinden sich immer in der Mitte des jeweiligen Geschosses, die eher kleinteiligen Räumlichkeiten des Institutspersonals liegen jeweils an den Stiegenhäusern oder an den allgemein nutzbaren Flächen. So können Studioflächen von zwei Instituten flexibel vergrößert bzw. verkleinert werden. Die Proportionen der meist durchgesteckten Studioflächen ermöglichen eine Möblierung bzw. Aufteilung, die unterschiedlichen Anforderungen entgegenkommt.

Strukturierung der Institutsflächen
Alle zu den Gebäudeteilen quer liegenden Wände sind nicht installierte geschlossene Leichtbauwände. Alle längs gerichteten Raumteiler sind transluzent, mobil, dienen als akustischer Raumabschluss und können in ihrer Ausformung den jeweiligen Wünschen der einzelnen Abteilungen angepasst werden.

PDF Projektblatt: 1