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Starkenburggasse

Neubau

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Projektdaten:

Planungsbeginn: November 2000

Fertigstellung: Juni 2005

Auftraggeberin: Familienhilfe
Planung: RATAPLAN - Architektur ZT GmbH
Gemeinsam mit: Otto Arnold
Statik: DI Reinhard Schneider
ÖBA: Familienhilfe
Nettonutzfläche: ca. 1.200 m2

Projektbeschreibung:

Zwei Stadtvillen mit insgesamt 14 Wohnungen im 16. Wiener Gemeindebezirk.
Am Fuße des Wilhelminenberges in sanfter Hanglage, stadtnah und doch im Grünen, wurden zwei gegenüberliegende Stadtvillen mit jeweils sieben Wohnungen errichtet.
Städtebau:
Durch eine leichte Drehung der Baukörper in Hangrichtung des Wilhelminenbergs orientieren sich beide Häuser zur Stadt. Durch die Drehung bleibt auch die Blickachse des oberen Gebäudes – über den Ottakringer Fußballplatz hinweg in Richtung Stadt – frei. Die großzügigen Verglasungen der Wohnräume, die eine ganze Wandfläche einnehmen, und die verglasten Erker der Wohnküchen erweitern den Raum hin zum Panorama der „Ottakringer Skyline“.
Baukörper:
Die Baukörper bilden als vis-à-vis den Abschluss der Starkenburggasse die als Sackgasse hier, vor dem Ottakringer Fußballplatz, endet. Die beiden viergeschossigen Gebäude sind ähnlich strukturiert: Die vertikale Erschließung ist aus dem Baukörper herausgestellt – offen bzw. mit transparenter Hülle – und fungiert einmal als Adapter an die Feuermauer des Nachbarhauses und einmal als Schicht zwischen dem neuen Wohnhaus und dem bestehenden Nachbargebäude.Die Erker, Loggien und Balkone, die vor die Fassaden gesetzt sind, drehen in einer Gegenbewegung wieder in die Ausrichtung des Grundzuschnittes zurück. Sie sind an den Süd- und Ost-Fassaden zueinander geschossweise versetzt. Diese Versetzung verzahnt die „Aluminium-Brillen“ mit dem Baukörper und schafft zwischen den Balkonen und Loggien benachbarter Wohnungen mehr Intimität.
Wohnungen:
Trotz der geringen Ausnutzbarkeit des Grundstückes auf Grund der Bebauungsbestimmungen werden jeweils sieben Wohnungen untergebracht: Im Erdgeschosseine und in den Obergeschossen jeweils zwei. Besonders auf lange Blickachsen innerhalb der Wohnungen wird geachtet, was gerade den Kleinwohnungen mit 45 bis 60 m2 einen größeren Eindruck verleiht. Diese sind nach Süden und Westen orientiert, die großen Wohnungen nach Süden und Osten. Alle Wohneinheiten haben großzügige Freiflächen, die größeren Wohnungen mit 75 bis 110 m2 sind mit Süd-Ost orientierten Loggien und Balkonen ausgestattet. Den Dachgeschossmaisonetten sind großzügige Dachterrassen zugeordnet.

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