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Vorentwurf Sanierung VHS Ottakring

Umbau / Zubau und Generalsanierung unter Denkmalschutz

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Projektdaten:

Planungsbeginn: November 2009

Fertigstellung: Dezember 2010

Auftraggeberin: MA 34, VHS GmbH
Planung: RATAPLAN - Architektur ZT GmbH
Nettonutzfläche: 3.843m2

Projektbeschreibung:

Die von Franz Ritter von Neumann entworfene Volkshochschule wurde vom Verein „Volkshochschule Wien Volksheim“ in den Jahren 1904/05 errichtet. Das ursprüngliche Raumprogramm beinhaltete einen großen Saal für 400 Personen, mehrere kleine Säle, eine Leihbibliothek, eine Volkslesehalle, zahlreiche Lehreinrichtungen und eine Kantine. Das Gebäude weist eine anspruchsvolle bürgerliche Architektur mit einem repräsentativen Entree und einem anschließendem zentralen Stiegenhaus auf.
Das Gebäude ist in die Jahre gekommen und muss dringend saniert und erweitert werden. Das Spektrum der angebotenen Lehrinhalte wächst und die Nachfrage nach Bildung ist groß.

Raumkonzept:
Die Nutzung als Volkshochschule bleibt also bestehen, aber die vorhandene Raumstruktur wird auf Grund der neuen Nutzungsanforderungen, vor allem an die Barrierefreiheit und den baulichen Brandschutz, verändert und ergänzt.
Dies ist eine besondere Herausforderung, da das Grundstück, flankiert von einer Blockrandbebauung, in den Hof hinein spitz wie ein Tortenstück verläuft und zur Gänze bebaut ist. Außerdem besitzt das denkmalgeschützte Gebäude eine räumlich sehr reizvolle, aber komplexe Split-Level-Struktur.
Die größte räumliche Veränderung stellt der Abbruch des bestehenden Theatersaales dar, der durch einen ebenerdig erschließbaren Mehrzwecksaal ersetzt wird, welcher auch außerhalb der Kursbetriebszeiten genutzt werden kann. Außerdem wird die bestehende Terrasse hofseitig überbaut. Auf der Neumayrgassenseite wird in den bestehenden kleinen Saal eine Zwischenebene eingezogen. Auf der Seite des Ludo-Hartmann-Platz wird der Dachboden aufgestockt. Im Lichthof 2 wird ein Aufzug neu errichtet.
Neben dem derzeitigen Haupteingangsportal wird es zukünftig 2 weitere Eingangsportale geben. Alle 3 Portale nehmen in ihren Proportionen Bezug zum ursprünglichen Haupteingangsportal von 1905.

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