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Ang. Wien, Vordere Zollamtsstrasse

Geladener Wettbewerb 2. PLATZ

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Projektdaten:

Planungsbeginn: Januar 2015

Fertigstellung: Januar 2015

Auftraggeberin: BIG – Bundesimmobillienges.m.b.H.
Planung: RATAPLAN – Architektur ZT GmbH
Gemeinsam mit: Jasmine Blaschek, Gunda Maurer, Harald Ofner, Markus Steinmair, Katharina Wörgötter
Nettonutzfläche: 10.270m2

Projektbeschreibung:

Das Ziel der Gestaltung war, aus der „hermetisch abgeschlossenen Finanzburg“ eine produktivitäts- und kommunikationsfördernde Arbeitsumgebung für Studierende und Lehrpersonal zu schaffen und diese Bildungseinrichtung als gesellschafts-relevante Infrastruktur nach innen und nach außen zu öffnen. Die maßgeblichen Eingriffe in den Bestand betreffen eine großzügige Aula als Eingangsbereich, die Nutzung der Höfe, die Schaffung neuer großzügiger Raumvolumina für Veranstaltung, Seminare und Bibliothek und die Außenwirkung in Rücksicht auf den Denkmalschutz.

Zugänge und Außenwirkung
Der Haupteingang wird durch ein multifunktionales Element markiert: es beginnt mit Fahrradständern, setzt sich als Sitzbank fort, wird zur Informationswand und führt als Flugdach ins Gebäude. Die skulpturalen Elemente der Eingänge dienen als Treffpunkt und Kommunikationszone, als Belebung und Aktivierung des öffentlichen Vorplatzes.
Beim Betreten des Gebäudes gelangt man in eine bespielbare Zone, dem zentralen Empfangsbereich. Eine von Einbauten befreite Säulenhalle kann für Präsentationen und Ausstellungen genutzt werden.

Hofsequenz und Kommunikation und Verbindungen in den Obergeschossen
Die Gangstruktur wird zu den 3 Höfen geöffnet, die Hofniveaus werden angehoben, der grüne Hof sorgt für Entspannung, der zweite Hof ist überdacht und dient als Kommunikationsdrehscheibe im Gebäudeknickpunkt, der dritte Hof wird zum Veranstaltungssaal.
In den Obergeschossen entstehen zwischen den Höfen Sichtverbindungen über tlw. neue Verbindungsbauteile für Besprechungs- und Seminarräume.

multifunktionaler Veranstaltungssaal
Der große Veranstaltungssaal wird als formal unabhängig abschließbares Haus im Haus in den 3. Hof gestellt, durch die Galerietribüne, die Öffnung der Gang-Parapete und der Wand zum Seminarraum im 1.OG kann eine zweigeschossig offene Raumvernetzung erfolgen.
Zwischen der raumwirksamen Rippenstruktur des Saales gibt es unterschiedlich steuerbare Gradationen von Licht-, Blick- und Nutzungsdurchlässigkeit.

Bibliothek
Der ehemalige/originale Kuppelraum wird als bedeutendes Raumvolumen wieder zum Leben erweckt und bekommt eine zeitgemäße Außenhaut. Eine Lesegalerie wird als Tisch hineingestellt und bietet einen Rund-um-Blick über die Stadt. Die Transparenz der Dachhaut hat eine Fernwirkung durch ihr eigenwilliges Material bei Tag und durch das Leuchten bei Nacht.


PDF Projektblatt: 1