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Wiener Neudorf, Bürgerzentrum

Städtebaulicher Realisierungswettbewerb

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Projektdaten:

Planungsbeginn: September 2006

Fertigstellung: Januar 2007

Auftraggeberin: BAI
Planung: RATAPLAN - Architektur ZT GmbH
Gemeinsam mit: Peter Achhorner, Armin Draxl, Anna Morawek, Markus Steinmair
Nettonutzfläche: 18.950 m2

Projektbeschreibung:

Auf dem Areal der ehemaligen Brauerei in Wiener Neudorf sollte ein neues Stadtteilzentrum mit gemischter Nutzung errichtet werden. Gefordert war ein Nutzungsmix von Wohn- und Büroflächen, die Errichtung eines neuen Rathauses mit Bürgerzentrum und die entsprechende Infrastruktur von Gastronomie, Geschäfte, Bank und Postamt. Das Areal liegt an der Kreuzung von Triesterstraße / Wiener-Neustädter Straße und Mödlinger Bundesstraße –– stark frequentierte Durchzugsstraßen.
Die Abschirmung der Wohnbebauung von den Durchzugsstraßen sowie ein differenzierter Umgang mit den neuen Baukörpern hinsichtlich der Höhenentwicklung waren die wesentlichen Parameter des Entwurfs.

Baukörper / Städtebau:
Um eine fußläufige, von den Durchzugsstraßen abgeschirmte Verbindung vom Vorplatz im Kreuzungsbereich der beiden Hauptstraßen und dem Platz an der Kirche „Maria Schnee“ zu erreichen, wurde die Bebauung entlang der Triester / Wiener Neustädter Straße zweizeilig, mit dazwischen liegender Passage konzipiert. Die Erdgeschosszonen werden als Geschäfts- und Gastronomieflächen sowie für das neue Postamt genutzt. Entlang der Triester /Wiener Neustädter Straße wird ein vier- bis fünfgeschossiges Bürogebäude situiert, das die dahinter liegende Zeile mit gemischter Nutzung und die Passage gegen den Verkehrslärm abschirmt. An der Mödlinger Bundesstraße wird ein fünf bis sechsgeschossiger Riegel mit gemischter Nutzung vorgeschlagen. Die Wohnungen sind ausschließlich zum ruhigen Innenhof orientiert. Im Kreuzungsbereich steigt die Höhe der Bebauung auf acht Geschosse und setzt damit ein markantes, urbanes Zeichen. Im Westen des Grundstückes, in ruhiger Lage, befindet sich die Wohnbebauung.
Rathaus und Bürgerzentrum werden im Bereich der Kirche situiert. Hier soll, entsprechend gestaltet, der neue Hauptplatz der bis jetzt zentrumslosen Stadt entstehen.
Die starke Differenzierung der Gebäudehöhen und die neue Passage sollen den Eindruck einer monolithischen Blockrandbebauung vermeiden und den Eindruck einer Stadt in der Stadt vermitteln..

PDF Projektblatt: 1