Laaerberg, Hebewerk

Projektdaten

Projekt-Art:

Fassadenbegrünung

Auftraggeberin:

MA 31, Wiener Wasser

Planung:

RATAPLAN - Architektur ZT GmbH

Landschaftsarchitektur:

green4cities

Planungsbeginn:

11/2019

Fertigstellung:

07/2020

Fassadenfläche:

350 m² intensiv, 176 m² extensiv

Projektbeschreibung

„Da, wo keine Bäume wachsen können“
Am Laaerberg glitzert es zart in der Weite eines Verkehrsraumes über die Glasfassade eines wohl proportionierten technischen Nutzgebäudes aus den 1960-er Jahren. Ein mit Klinker belegter Sockel, mit einer mittigen breiten und hohen Verglasung ab dem 1. OG und seitlichen veputzten fensterlosen Flächen. Die Stahlstruktur in Form von 5 ausladenden Bäumen wächst aus einem, dem Gebäude zugehörigen, schmalen Grünstreifen, die äußeren Äste kreuzen und berühren sich untereinander.

 

Lage
Das Hebewerk von Wiener Wasser befindet sich am Ende des neu entstehenden Sonnwendviertels nahe der Autobahn am Beginn des Laaerberges. Das Gebäude aus den 1960er Jahren erhält Bäume, wo sonst keine Bäume wachsen, die im vielbefahrenen Straßenraum zu einem einzigartigen grünen Blickfang werden und dem dahinterliegenden Arbeitsraum Kühlung und Schatten bringen.


Konstruktion
Die bestehende luftige Glaskonstruktion des eleganten Pumpwerks steht auf einem soliden, mit Klinker verkleideten Sockel und wird seitlich von schlichten Putzfassaden begleitet. Um diesem wohlproportionierten Ensemble zu folgen, wird das in der Gebäudemitte liegende Glaselement durch Rankgerüste in Form von Bäumen hervorgehoben. Ohne aufwendige Be- und Entwässerung können bodengebundene Rankpflanzen, wie Trompetenblume und Blauregen dem Gerüst folgen und über die Jahre zu kräftigen Bäumen heranwachsen. Die notwendige Sanierung der dahinterliegenden Glasfassade bot die Gelegenheit, Abstützungen für die Windlasten zum Gebäude hin herzustellen.

 

Stimme des Bauherren

"RATAPLAN bringt in jedes Vorhaben hohes Detailwissen und den 'Blick für das Ganze' ein. Damit leistet RATAPLAN als Partner einen wesentlichen Beitrag zu erfolgreichen Realisierungen."
(Dipl.-Ing. Norbert Klicha, Leiter Fachbereich Planung und Bau 23.03.2021)

© RATAPLAN
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