Weltmuseum, Wien

Projektdaten

Projekt-Art:

Wettbewerb

Ausloberin:

Kunsthistorisches Museum Wien, MVK, ÖTM Wissenschaftliche Anstalt öffentl. Rechts

Teilnehmerin:

RATAPLAN - Architektur ZT GmbH

Gemeinsam mit:

Christoph Lindner, Markus Steinmair

Wettbewerb:

05/2013

Projektbeschreibung

Der Eingang zum Weltmuseum
Die Strenge Geometrie der Hofburg bildet den Hintergrund für eine historische Anlage großflächiger Rasenbeete, eingefasst mit Buchsbäumen und Randsteinen. Ein breiter Bewegungsraum, mit spiegelnder Steinoberfläche, führt vom Burgring bis zum Palmenhaus. Dieser Bewegungsraum wird geöffnet und bekommt eine neue zusätzliche Richtung, gelenkt durch die Neigung einer Rampe.

 

Japansaal
Um der japanischen Tradition zu folgen wird der Japanraum durch die Schichtung von Raumgrenzen und Raumöffnungen zum Stimmungsbild, welches die BesucherInnen für einen Moment in eine andere, außereuropäische Welt eintauchen lässt. Das gleichmäßige Deckenraster aus Holzträgern hat den Rhythmus von Tatamimatten, deren Addition dem Grundmuster von traditionellen japanischen Häusern folgt. Von diesem Ordnungssystem werden „Raumsegel“ abgehängt, die den Saal in Schichten legen. Diese verschiebbaren Elemente gliedern den hohen Raum und bringen eine menschliche Dimension. Auch die Glasvitrinen sind von diesem Raster abgehängt und berühren den Boden nicht. So können die wertvollen Einzelstücke eindrucksvoll vermittelt werden. Auf Sitzgelegenheiten wird in diesem Raum bewusst verzichtet, da europäische Sitzgewohnheiten sich von japanischen völlig unterscheiden. Die ruhige Atmosphäre soll die BesucherInnen in eine entspannte und gleichzeitig konzentrierte Stimmung bringen.

 

Stimme des Bauherren

"Zitat des Bauherren."

© RATAPLAN
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